Fehler beim Journalen - so machst du es besser!

Fehler beim Journalen - so machst du es besser!

Journalen ist ein kraftvolles Werkzeug, um Klarheit zu gewinnen, Ziele zu erreichen und dein Leben aktiv zu gestalten. Doch wie bei jeder neuen Gewohnheit gibt es auch hier Stolpersteine, die dich ausbremsen können. Vielleicht hast du schon einmal versucht zu journalen und es nach ein paar Tagen wieder aufgegeben, weil es nicht so lief, wie du es dir vorgestellt hast. Keine Sorge – das ist völlig normal! In diesem Artikel zeige ich dir die häufigsten Fehler die ich beim Journalen gemacht habe und wie du sie vermeiden kannst, um das Beste aus deinem Journal herauszuholen.

 

Kein klares Ziel vor Augen haben

❌ Viele Menschen schreiben einfach drauf los, ohne zu wissen, warum sie journalen. Das kann dazu führen, dass du dich im Kreis drehst und das Gefühl hast, nicht voranzukommen.

✅ Definiere vorab, was du mit deinem Journal erreichen möchtest. In unserem Erfolgsjournal gibt es gezielte Übungen das mit dir herauszuarbeiten. Mit einem klaren Ziel wird dein Journaling effektiver und zielgerichteter.

 

Perfektionismus beim Schreiben

❌ Du möchtest, dass dein Journal perfekt aussieht, mit schöner Handschrift und durchdachten Formulierungen. Doch dieser Perfektionismus kann dich blockieren und den Spaß am Journalen nehmen.

Lass den Perfektionismus los! Dein Journal ist nur für dich. Es muss nicht schön oder perfekt sein – es muss dir dienen. Schreibe frei heraus was du gerade denkst, ohne dich um Rechtschreibung oder Struktur zu kümmern. Es geht um den Inhalt, nicht um die Optik.

 

Unregelmäßiges Schreiben

❌  Viele schreiben nur sporadisch ins Journal. Ohne eine feste Routine wird es schwer, die Vorteile des Journalens wirklich zu nutzen. Du wirst kein Momentum aufbauen, es ist wie mit angezogener Handbremse zu fahren. 

Integriere das Journalen in deinen Alltag. Finde eine feste Zeit, die für dich funktioniert – zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen oder abends vor dem Schlafengehen. Eine regelmäßige Routine hilft dir, dranzubleiben und langfristig Erfolge zu sehen.

 

Zu viel Fokus auf Negatives

Manche Menschen nutzen ihr Journal nur, um sich über Probleme und Herausforderungen auszulassen. Das kann zwar kurzfristig entlastend sein, führt aber oft dazu, dass man sich in negativen Gedanken verliert.

✅ Ein Journal dient dazu Herausforderungen und Problemen festzuhalten und mit Methoden aufzukommen, was man daraus gelernt hat und es in Zukunft anders (und hoffentlich besser) machen wird. Doch Erfolge, Dankbarkeit oder schöne Momente müssen den stärkeren Fokus haben. Das ist dein Rückenwind. Das hilft dir, eine ausgewogene Perspektive zu bewahren und dich auf das Positive zu fokussieren.

 

Das Journal nur als To-Do-Liste nutzen

Ein Journal ist viel mehr als eine To-Do-Liste. Wenn du es nur dafür nutzt, deine Aufgaben aufzuschreiben, verpasst du die Chance, tiefer in deine Gedanken und Gefühle einzutauchen.

Nutze dein Journal, um zu reflektieren, zu träumen und zu planen. Schreibe über deine Ziele, Visionen und Erkenntnisse. Doch der Alltag bietet viele Herausforderungen, und Prioritäten müssen verschoben werden. Doch ein Journal hilft dir auf Kurs zu bleiben. 

 

Zu hohe Erwartungen setzen

Einer der häufigsten Fehler beim Journalen ist, dass man sich zu viel auf einmal vornimmt. Du möchtest am liebsten jeden Tag seitenweise schreiben, alle deine Gedanken ordnen und sofort Ergebnisse sehen. Doch das kann schnell überfordern und dazu führen, dass du frustriert aufgibst.

Starte klein! Nimm dir nur 5 Minuten pro Tag Zeit und schreibe ein paar Stichpunkte auf. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, eine Routine zu entwickeln. Mit der Zeit kannst du dein Journaling ausbauen.

 

Unrealistische Ziele setzen

Viele Menschen beginnen mit dem Journalen, weil sie große Veränderungen in ihrem Leben anstreben. Besonders wenn man keine Erfahrung hat seine Tage klar strukturieren, nimmt man sich viel zu viel vor, und am Ende des Tages ist man frustriert warum man nichts erreicht hat. 

Betrachte dein Journal als Werkzeug, als deinen Mentor. Lasse dich darauf ein, deine Planungsfähigkeit zu verbessern. Dein Journal hilft dir, Klarheit zu schaffen und deine Gedanken zu ordnen, aber die zukünftige Umsetzung liegt bei dir. Setze dir realistische Ziele und nutze dein Journal, um diese Schritt für Schritt zu erreichen.

 

Dein Journal, dein Weg

Fehler beim Journalen sind normal – sie gehören zum Lernprozess dazu. Wichtig ist, dass du dich davon nicht entmutigen lässt. Mit den richtigen Ansätzen und einer Portion Geduld kannst du das Beste aus deinem Journal herausholen und es zu einem wertvollen Begleiter auf deinem Weg machen. 

Schreibe uns jederzeit über kontakt@lkanbanjournals.com eine Email, wenn du das Gefühlt hast, dass du nicht weiterkommst. Wir sind für unsere Freunde da! 

 

 

 

 

 

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